Starbucks Kaffee macht jetzt mehr auf “Grün”
Nov 25th, 2009 | By greenbrands | Category: Handel/Retail, News
Die US-Giganten sind auf dem Weg und wollen so langsam auch Öko-Vorzeigefirmen werden. McDonald zeigt sich künftig im grünen statt im roten Kleid – als Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt, wie es heißt.
Auch Starbucks will hier nicht weiter zurückstehen, hat Starbucks das Grün doch eigentlich seit bestehen in seiner Corporate ID. Aber nur da eben. Starbucks war seit Gründung alles andere als Grün. Zudem ist Kaffee per se nicht das grünste Produkt aufgrund der verschiedensten Aspekte im Anbau (Erosion von Böden, Arbeitsbedingungen auf Plantagen u.w.) kommt noch hinzu, die „Cafe – ToGo“ Mentalität welche Starbucks erst salonfähig gemacht hat mit den „Einmal-Pappbechern“.
Ab Mai 2010 kommen alle auf Espresso basierenden Getränke in den Kaffeehäusern aus dem fairen Handel. «Fairtrade und Umweltschutz werden bei Starbucks wichtiger. Die entsprechenden Maßnahmen wurden erheblich intensiviert. Die konsequente Umstellung auf Max-Havelaar-Bohnen sei nur einer von mehreren Schritten. Grund: «Die Leute wollen nicht nur gute Produkte, sondern solche, die auch fair und nachhaltig produziert und gehandelt werden.»
Trotz mehr Fairtrade seien keine Preiserhöhung geplant – zumindest «zurzeit nicht». Denn mit dem grünen Anstrich soll passiv mehr Geld in die Kasse kommen, nicht aktiv: Dank mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden einerseits die Bedürfnisse und Ansprüche der Kundschaft befriedigt. Andererseits wird allen Gästen das Gefühl vermittelt, dass sie ihren Kaffee mit einem guten Gewissen trinken können; was dem Unternehmens-Image hilft.
Stimmt die Wahrnehmung und das Angebot, dürften auch die Erträge positiv sein, ist die Aussage von Starbucks.
Eine derartige Aussage von Starbucks wirft natürlich die Frage auf, ist der grüne Anstrich ernst gemeint oder doch einfach nur „Greenwashed“.
Potential hat Starbucks ein gewaltiges. Denkt man nur an den weltweiten Verbrauch der Einmal Pappbecher. Aus einem internen Starbucks Dokument ist zu entnehmen, dass ernsthaft darüber nachgedacht wird, wie die Nutzung einer eigenen Tasse für die mehrmalige Nutzung dauerhaft realisiert werden kann.
„“If only 50 customers a day in every store were to use reusable mugs, Starbucks would save 150,000 disposable paper cups daily. This equals 1.7 million pounds of paper, 3.7 million pounds of solid waste, and 150,000 trees a year.” In 2000 when this report was generated there were only 6500 stores worldwide. In 2007 there are 13,168 stores which means over 300,000 trees could be saved from landfills by BRINGING YOUR OWN CUP. „Star
Politik im Hause Starbucks:
Starbucks hat bereits 1992 konzernweit gültige Umweltstandards verabschiedet und sich schriftlich dazu verpflichtet, die natürlichen Ressourcen zu schonen. Im Jahr 2004 unterzeichnete das Unternehmen den “Un Global Compact” einen Vertrag der unter Federführung der Vereinten Nationen Globalisierung sozialer und ökologischer gestalten will. Ein eigens dafür eingesetztes Komitee ist dafür verantwortlich, all das zu planen und umzusetzen, was in Sachen Klima- und Naturschutz sowie sozialer Verantwortung notwendig ist.
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